Wirtschaft

Eine KI empfahl, ihn zu feuern.

Die erste bekannte Personalentscheidung eines KI-Managers - und der Haken, über den niemand redet.

17. August 2026  ·  1 Min. Lesezeit

Titelbild zum Beitrag: Eine KI empfahl, ihn zu feuern.
KI-generiertes Symbolbild

Zum ersten Mal hat eine KI empfohlen, einen Menschen zu feuern. Denselben, den sie eingestellt hat.

In San Francisco betreibt die Firma Andon Labs einen echten Laden mit Drei-Jahres-Mietvertrag, geführt von einer KI namens Luna. Sie hat das Personal ausgesucht, setzt die Preise, bestellt die Ware und hat sogar das Wandbild ausgewählt.

Dann kam die Antwort, mit der niemand gerechnet hat: Ein Mitarbeiter erschien bei 17 von 23 Schichten nicht. Luna empfahl die Kündigung.

Zwei Details, die fast überall fehlen: Die KI hat nicht von selbst gehandelt, sie wurde gefragt und gab eine Empfehlung ab. Entschieden haben Menschen. Und die Protokolle zeigen, dass Luna ihre eigene Anwesenheitsregel monatelang aus den Augen verloren hatte. Der Fall lag unbearbeitet, bis jemand nachhakte.

Und falls das nach einem einmaligen Experiment klingt: Dieselbe Firma lässt eine KI namens Mona ein Café in Stockholm führen und betreibt vier Radiosender, die rund um die Uhr von KIs moderiert werden.

Der Mitarbeiter kam nicht zur Arbeit. Die KI kannte ihre eigenen Regeln nicht. Gefeuert wird trotzdem nur einer.

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