263 Euro vom Amt? Die Mail ist gefälscht.
Behörden warnen vor einer Welle KI-generierter Phishing-Mails - und der alte Trick funktioniert nicht mehr.

Wenn dir das Finanzamt 263 Euro schenken will, kommt die Mail nicht vom Finanzamt.
Behörden haben Anfang August vor einer neuen Welle von Phishing-Mails gewarnt, die mit KI erstellt wurden. Das Problem daran: Der alte Trick, Betrugsmails an schlechtem Deutsch zu erkennen, funktioniert nicht mehr. Die Texte sind fehlerfrei, im richtigen Behördenton, und rutschen an Spamfiltern vorbei.
Drei Maschen laufen gerade: eine angebliche Steuererstattung über exakt 263 Euro im Namen des Steuerportals, ein gefälschter Bußgeldbescheid mit 24-Stunden-Frist und Rabatt bei sofortiger Zahlung, und Kontaktaufnahmen im Namen der Rentenversicherung, die nach Daten fragen.
Woran du sie trotzdem erkennst: Zeitdruck ist das Warnsignal, kein deutsches Amt setzt eine 24-Stunden-Frist per Mail. Nie auf Links in solchen Mails klicken, sondern die Seite selbst im Browser eingeben. Und kein Amt fragt per Mail nach Kontodaten oder schickt Geld, das du nie beantragt hast.
Früher hat schlechtes Deutsch gewarnt. Jetzt musst du auf den Druck achten.
Ich lese das Zeug. Du musst es nicht. Ein KI-Update am Tag - mit Quelle. Wie hier gearbeitet wird.
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